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Projekte

Wir haben viel vor!

Lösungen finden, Strategien entwickeln, Zukunft planen – die Projektarbeit ist eine der wichtigen Aufgaben des LNBB │ LogistikNetz Berlin-Brandenburg. Das LNBB recherchiert und engagiert sich in adäquaten Projekten, die beispielsweise den Standort und die Infrastruktur voranbringen. Netzwerkpartner profitieren von diesen Initiativen, denn sie können sich als Projektpartner aktiv an der Umsetzung von richtungsweisenden Ideen beteiligen und auch finanziell profitieren.

AG Citylogistik

Praktische Lösungen für die letzte Meile

In unserem länderübergreifenden Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik ist die Logistik ein Handlungsfeld, d.h. wir beschäftigen uns mit Innovationen bzw. Projektinitiierungen in jeglichen Bereichen rund um die Logistik. Dazu gab es auch schon in der Vergangenheit Netzwerkformate wie das Logistikfrühstück, meist in enger Zusammenarbeit mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg.

Da das Thema Citylogistik eine immer größere Relevanz erfährt, haben wir uns Ende 2018 entschlossen mit unseren engen Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Verbänden eine Arbeitsgemeinschaft zur Citylogistik ins Leben zu rufen. Wir kommen hierbei alle zwei bis drei Monate zusammen und diskutieren verschiedene Lösungsansätze, mit dem Ziel diese schlussendlich auch umzusetzen.

Auf Initiative des BdKEP wurden im länderübergreifenden Arbeitskreis Citylogistik Akteure & Aktivitäten in der Hauptstadtregion zusammengetragen. Auf der Online Plattform Graph Commons - ein Tool für Mapping, Analyse und Veröffentlichung von Datennetzen - existiert seitdem eine Übersicht, die sich stetig erweitert und verändert. Diese Übersicht ist ein gemeinsames Projekt mit der AG Citylogistik Berlin Brandenburg. 

AG Bahnlogistik

Umweltaspekte als Pluspunkt

Mit der Arbeitsgemeinschaft Bahnlogistik möchte das Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik (Cluster VML) und das LogistikNetz Berlin-Brandenburg (LNBB) innerhalb der Hauptstadtregion die Transportleistung des Schienengüterverkehrs erhöhen.

Die beiden Bundesländer sind mit ihrer Vielzahl von Logistikunternehmen und Logistikstandorten nationaler Spitzenreiter im Flächenumsatz (501.000 m² in 2019). Das Cluster VML und der LNBB sprechen gemeinsam in ihren jeweiligen Strukturen Akteure an, um in verschiedenen Formaten (Logistikfrühstücke, Konferenzen, ...) das Know-how der Bahnbranche den Logistikdienstleistern wieder näher zu bringen. Ein ernanntes Ziel des Bundesverkehrsministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ist es, den Modalsplitanteil des Schienengüterverkehrs von 18,6 % (2017 Ausgangsjahr) bis 2030 auf 25 % zu vergrößern.

Mit der AG Bahnlogistik soll ein Beitrag geleistet werden, die Logistikunternehmen der Hauptstadtregion zukunftsfähig in ökologischer und ökonomischer Hinsicht bei der Verlagerung der Transportketten auf die Schiene zu begleiten.

AG Ausbildungsinitiative

Investieren in die Zukunft

Hochqualifizierte Mitarbeiter sind die Basis für jede erfolgreiche Firma. Auch in den logistischen Netzwerken müssen sich die Mitarbeiter den komplexen Herausforderungen stellen.

Ein Lagerist z.B. soll die Auswirkungen seiner Tätigkeit auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen kennen und soll verantwortlich handeln.

Das LNBB hat eine Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen, die zum Ziel hat, kooperative Strukturen innerhalb der Mitglieder des LNBB zu etablieren. Die Ausbildungsinhalte sollen harmonisiert sowie die Ausbildungsressourcen koordiniert werden. Wir freuen uns sehr über den geglückten Start und das positive Feedback, denn im Zuge dieser Ausbildungsinitiative können wir die Qualität der Ausbildung deutlich erhöhen.

Workshops Blockchain

Keine Angst beim Transport von Cannabis

Das LNBB unterstützt die Mitglieder im Wissensaustausch durch Workshops zu Blockchain. Dort werden aktuelle Informationen vermittelt und Know-how-Transfer organisiert. Zusätzlich wollen wir Pilotprojekte starten und unsere Erfahrungen austauschen. Die enge Zusammenarbeit mit FuE-Einrichtungen, Hochschulen und Unternehmen innerhalb Mittelstand 4.0 unterstützt unser Anliegen.

Den fachlichen Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt und fördert in der Hauptstadtregion das Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) gemeinsam mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg LNBB. Für eine „Blockchain zum Anfassen“ hat die TH Wildau zusammen mit dem Berliner IT-Unternehmen Disruptive Elements ein Format entwickelt.

Kurzanalyse logistischer Prozesse mit Fokus ERP-System

Beispiel anhand einer Firma in der Chemieindustrie

Für die Aufnahme der IST- Situation Unterstützung mit dem Schwerpunkt Einsatz von SAP ERP/Modul MM. Weiterhin erstellt das LNBB eine Analyse relevanter IT-Systeme-und Strukturen, zugehörig zu den Prozessen und gibt einen Anstoß zum Abgleich mit zukünftigen Entwicklungen (z.B. AutoID-Systeme, relevante Veränderungen in der Zulieferstruktur).

Anschließend erfolgt die Erarbeitung einer Road-Map zur stückweisen Übersetzung ausgewählter Prozesse in das SAP ERP sowie die Benennung auffälliger Defizite (Verantwortlichkeiten, Freigabeverfahren, Schnittstellen, fehlende Prozessbeschreibungen und -dokumentationen).

Künstliche Intelligenz in der Logistik

wichtigstes Innovationsthema dieser Dekade

Die Künstliche Intelligenz (KI) ist neben dem Digitalen Zwilling eines der wichtigsten Innovationsthemen dieser Dekade. Auch die Logistik wird sich diesem technologischen Quantensprung nicht entziehen können. Besonders für die kosten- und ressourcenoptimierte Steuerung riesiger, disjunkter Warenbestände und komplexer Transportorganisationen wird die KI in der näheren Zukunft schnell ihren Wert erweisen. Deswegen wird das Thema KI auch im LNBB intensiv diskutiert, um gemeinsam mit den Mitgliedern einen technologischen Vorsprung zu erarbeiten.

Dazu werden neben Formaten der Wissensvermittlung auch Show cases und Labor-Projekte angeschoben. Ein enger Schulterschluss mit FuE-Einrichtungen und ausgewiesenen Hochschulen wird diese Aktivitäten unterstützen.

Stärkere Vernetzung des Nord-Süd-Korridors

Unermüdlicher Waren- und Güterfluss

Der Nord-Süd-Korridor und sein unermüdlicher Waren- und Güterfluss bietet die große Chance, Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Dauerziele zu etablieren. Die Akzentuierung der Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße trägt dazu bei. Wir suchen nach innovativen Lösungen um die Netze und Terminals im Korridor voranzutreiben.

Ein wichtiges Anliegen ist die Optimierung der Schnittstellen zur „Letzten Meile“, besonders in den Ballungsgebieten. Neben der für Berlin-Brandenburg wichtigen Nord-Süd-Thematik sehen wir die Chancen und Herausforderungen auch in der Ost-West-Achse, z.B. der Neuen Seidenstraße. Die Bildung von Netzwerken und strategischen Allianzen ist essentiell und wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Mitgliedern dies erfolgreich zu gestalten.

Potenziale für Logistik und Supply Chain Management

Digitalisierung der Wirtschaft in Brandenburg

Primäre Stoßrichtungen sind KMU, Kleinstunternehmen und deren Bedürfnisse im unmittelbaren Betriebsalltag. Handwerk, Landwirtschaft und Tourismus sind bedeutende Branchen, das führt zu einer regionalen und kleinteiligen Fokussierung.

Brandenburg und Berlin sind vielfach Ort von Niederlassungen größerer Unternehmen, nicht aber Zentralstandorte. Die Strategieentwicklung erfolgt in den Zentralen und wird lediglich implementiert in der Region B-B.

Prozessinnovation durch IT-Lösung

Chancen für Unternehmen der IT-Wirtschaft

Das Ziel des Projektes war die Stärkung der Branchen Pharma und Logistik   als bedeutende Wirtschaftsfaktoren in der Region Berlin-Brandenburg. Im Projekt wurde mit Beteiligung der Akteure in der Pharma-Supply Chain die Anforderungen an eine gemeinsame IT-Plattform erarbeitet.

In einem 1. Workshop (13.06.2017) wurden vielversprechende Innovationspotentiale von Vertretern aus Pharma, Logistik und IT diskutiert, deren Ergebnisse im 2. Workshop (10.10.2017) konkretisiert wurden. So konnten Geschäftspotentiale für die IT-Industrie herausgearbeitet werden, wobei Technologie und Geschäftsmodelle die gleiche Priorität hatten.

Projektpartner war der SIBB, Interessenverband für Unternehmer der IT- und Internetwirtschaft Berlin und Brandenburg. Auftraggeber war die Wirtschaftsförderung Berlin-Brandenburg (WFBB).

Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik (ATLaS)

Entwicklung von Einsatzszenarien und Schnittstellen

Das Ziel des Projektes war die Herstellung einer Schnittstelle zu den Anwendern des autonomen und automatisierten Fahrens in der Logistik, um eine erfolgreiche Realisierung des automatisierten und vernetzten Fahrens im Güterverkehr zu unterstützen. Die Voraussetzungen für die Akzeptanz solcher Schnittstellen bei den Akteuren in den Logistikketten wurden untersucht und mit ihnen diskutiert. Gleichen Stellenwert hatten die Einsatzszenarien, die im besonderen Maße die Effizienz und Lieferbereitschaft in den Logistikketten erhöhen: Besonders wurden  deren potenzielle Veränderungen und die Auswirkungen auf die Systemkosten betrachtet. Ein weiteres Ergebnis war die Definition der Anforderungen von Logistikakteuren an das automatisierte und vernetzte Fahren und die erarbeiteten Einsatzszenarien. Die bedarfsgerechte Entwicklung von Fahrzeugen und Technologien, die Ableitung geeigneter gesetzgeberischer Rahmenbedingungen sowie Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Testfelder waren weitere Schwerpunkte im Projekt.

Das LNBB hat in diesem Projekt mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), dem Institut für Verkehrsforschung und der Technischen Universität Hamburg-Harburg zusammengearbeitet.

Markterschließung und Standortmarketing

GVZ International

Im Rahmen des Projekts GVZ International betreute das LNBB im Auftrag des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) ausländische Delegationen, die Logistikstandorte (z.B. Güterverkehrszentren) in Berlin-Brandenburg näher kennenlernen wollten. Im Projekt wurde ein ganzheitlicher Ansatz für die Betreuung der Delegationen entwickelt. Informationsveranstaltungen als Workshops oder Präsentationen im Rahmen von Konferenzen waren Teil des Programms und unterstützten den erfolgreichen Austausch. Zusätzlich wurden zahlreiche Vor-Ort-Besichtigungen mit Delegationen aus Russland, China, Schweden, Weißrussland und Indien durchgeführt.  Darüber hinaus veranstaltete das LNBB anregende Erfahrungsaustausche dieser Delegationen mit Unternehmen, Politik und Verwaltung in der Hauptstadtregion. Weiterhin wurden Kontaktbörsen und Fachvorträge abgehalten, die großen Anklang fanden.

Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE). Partner: Logistikstandorte/GVZ in Berlin-Brandenburg

Kurzstudie Digitale Transformation

Implementierung eines Relevanz-Fähigkeits-Modells

Ziel der Kurzstudie war die Entwicklung eines Relevanz-Fähigkeits-Modells für ausgewählte Unternehmen zur Unterstützung der betrieblichen Entscheidungen im Rahmen der Digitalisierung. Im Rahmen der Studie wurde ein aussagekräftiges und anwendungsbereites  Relevanz-Fähigkeits-Modell (RFM) erarbeitet, welches den Unternehmen für deren Digitalisierungsansätze schnell eine erste Orientierung gab. Dabei wurden u.a. Antworten auf folgende Themen gegeben: Relevanter Zeitpunkt und Umfang für die Konzepterstellung, benötigte Lösungen und Fähigkeiten zur Absicherung des Marktanteils, die Gewinnung neuer Kunden und Marktsegmente durch die Digitalisierung und Auswirkungen der Transformation auf die Mitarbeiter. Das Projekt passte sich nahtlos in die „Digitalisierungsstrategie Land Brandenburg“ ein und der Regionale Wachstums-Kern (RWK) Prignitz als Anwendungspartner konnte erhebliche Wissens- und Kenntniszuwächse für die regionale Umsetzung mitnehmen.

Projektpartner waren die Wirtschaftsförderung Wittenberge und der RWK Prignitz.