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Aktuelles

15 Jahre Logistiknetz Berlin-Brandenburg (LNBB):

Plattform für die Logistikwirtschaft in der Hauptstadtregion

Branchenvertretung und Projektierer, Marketing und Technologietransfer

- enge Zusammenarbeit mit dem Logistiklehrstuhl der TH Wildau

Das Logistiknetz Berlin-Brandenburg e.V. (LNBB) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Auf Initiative von Professor Dr. Herbert Sonntag entstand der Fachverein 2006 aus einer „praxisorientieren Logistikinitiative der Hauptstadtregion“ heraus. In den eineinhalb Jahrzehnten seit Gründung hat sich das LNBB zu einer bedeutenden Plattform und einer starken Stimme für die Logistikwirtschaft in der Region entwickelt. Insgesamt rund 100 Firmen, Organisationen und Selbständige sind derzeit aktive LNBB-Mitglieder. Sie setzen sich gemeinsam für Infrastrukturprojekte in der Region ein und gestalten in zahlreichen Kooperationen die Weiterentwicklung der Logistik-Branche in Berlin und Brandenburg. Ein erster wichtiger Meilenstein des LNBB war die Etablierung des SIPLOG-Netzwerks zur Erhöhung der Sicherheit in den Pharma-Lieferketten mittels IT-Technologie. Mit dem Leitprojekt „Berlin-Brandenburg als Standort für den Seehinterlandverkehr“ hat sich das LNBB bundesweit einen Namen gemacht. Bedeutend war auch die fachliche Unterstützung des LNBB von Projekten wie den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 und des regionalen Schienennetzes. Nicht zuletzt arbeitet das LNBB eng mit den Lehrstühlen für Logistik und Verkehrstechnik der TH Wildau zusammen und hat seine Geschäftsstelle auch auf dem Campus. „Hier setzen wir auf Technologie-Transfer zwischen Forschung und Wirtschaft und den engen Austausch mit unserem Partnernetzwerk im Ausland“, betont Professor Dr.-Ing. Frank Gillert, LNBB-Vorstandsvorsitzender und zuständig für Lehre und Forschung. „Dank der Kooperation mit der TH Wildau ermöglichen wir dem LNBB zudem eine aktive Nachwuchsförderung für Führungspositionen in der Logistikbranche der Region“.

Mit einer „praxisorientieren Logistikinitiative der Hauptstadtregion“ im Jahr 2005 fing alles an: Diesen Titel trug das Konzept von Prof. Dr. Herbert Sonntag vom Fachbereich Verkehrsplanung der TH Wildau und der Logistik-Beratung Wagener & Herbst. Diese Konzeption stellte die Grundlage für die Gründung des LNBB dar, die schließlich 2006 erfolgte. Im Laufe der Jahre entstand aus der kleinen Initiative ein schlagkräftiger Fachverbund aus Logistikfirmen, Industriebetrieben als Vertreter der verladenden Wirtschaft und technischen Dienstleistern. Rund 100 Mitglieder hat der LNBB derzeit – stellvertretend seien Firmen wie Bayer, Dachser, Rieck Logistik, BEHALA, eCom und Fiege genannt - ebenso wie die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg FBB, die den neuen BER betreibt. Aber auch kleine Unternehmen wie Verkehrs-Rechtsanwaltskanzleien oder die u.a. auf Logistik spezialisierte PR-Agentur Press’n’Relations sind Mitglieder im LNBB.

Netzwerken und Projektarbeit im Fokus

Auf Tagungen, Seminaren und Workshops, aber auch beim „LNBB-Logistikfrühstück“ haben die LNBB-Mitglieder Gelegenheit, sich zu vernetzen und immer wieder neue Projekte miteinander anzugehen. Die TH Wildau sorgt bei Bedarf für die wissenschaftliche Begleitung dieser LNBB-Projekte. Sie bietet auch ihr Logistik-Labor an, in dem neue Prozesse simuliert und neue Technologien ausprobiert werden können. Kooperationen mit Partner-Hochschulen z.B. aus Georgien bieten LNBB-Mitgliedern und ihren Mitarbeitenden die Teilnahme an Delegationen ins Ausland und die Business-Anbahnung, z.B. entlang der neuen Seidenstraße, einem wichtigen Verkehrskorridor zwischen Europa und Asien.

WFBB und Berlin Partner unterstützen bei der Vermarktung der Logistikregion

Wichtig ist neben der Kooperation mit der TH Wildau auch die Einbindung in das „Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik“ der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). In enger Zusammenarbeit mit dem WFBB und mit Berlin Partner, der Wirtschaftsförderung der Hauptstadt, präsentiert sich die Logistikregion und das LNBB auch regelmäßig auf der „transport logistic“. Das ist die Weltleitmesse für Logistik, die alle zwei Jahre in München stattfindet. „Diese Messe-Präsenz ist die Visitenkarte für die Logistik-Branche unserer Region und die perfekte Plattform, um unsere LNBB-Projekte auch bundes- und europaweit bekannt zu machen“, erklärt LNBB-Vorstand Prof. Gillert. „Dazu gehören auch zukunftsträchtige Vorhaben aus den Segmenten Blockchain oder KI-unterstützte Logistik, also die Neugestaltung von Logistikprozessen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“.

Statements der TH Wildau zum 15-jährigen Jubiläum des LNBB:


Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer, Vizepräsident für Forschung und Transfer: „Herzlichen Glückwunsch an das Logistiknetz Berlin-Brandenburg (LNBB) zum 15-jährigen Jubiläum. Die Mitgliedschaft der TH Wildau in diesem Netzwerk ermöglicht viele Vorteile für Studierende sowie für Absolventinnen und Absolventen. Vielfältige Potenziale bestehen auch für gemeinsame Forschungsprojekte und den Technologietransfer.“

Prof. Jörg Reiff-Stephan, Vizepräsident für Studium und Lehre der TH Wildau: „Die TH Wildau schaut in diesem Jahr besonders in ihre Vergangenheit und Zukunft, denn wie das LNBB feiern auch wir ein Jubiläum: unseren 30-jährigen Geburtstag. Als ‚Technische Fachhochschule Wildau‘ gegründet und mit 17 Studierenden gestartet, umfasst unser Angebot mittlerweile rund 35 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. In dieser Vielfalt liegt die Basis einer erfolgreichen Ausbildung unserer Studierenden, die später auch in logistik- und mobilitätsnahen Bereichen ihre berufliche Zukunft finden – und damit auch dem LNBB zugutekommen. Herzlichen Glückwunsch zu 15 Jahren und einer weiterhin fruchtenden Zusammenarbeit.“

LNBB LogistikNetz Berlin-Brandenburg e.V.

Vorstand:

Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert (Vorsitz)

Rüdiger Hage (stellv. Vorsitzender)

Karsten Tews

Sylke Wilde

RA Christoph Fiedler

LNBB Flyer neu gestaltet

Im Rahmen unseres Relaunches der Webseite, hat sich das LNBB für eine Neugestaltung des Logistiknetz Flyers entschieden. Angepasst an das moderne Design unseres Internetauftritts, steht nun auch der Flyer im Zeichen unserer optischen Erneuerung.

Neues virtuelles Arbeitsumfeld im Logistic Lab der Technischen Hochschule Wildau

Die TH Wildau treibt zusammen mit der FORMATION GmbH und dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg die Digitalisierung der praktischen Ausbildung voran.

Seit März steht den Studierenden am Logistic Lab der TH Wildau das virtuelle Produktivitäts-Tool der Berliner FORMATION GmbH zur Verfügung. Damit werden neue Methoden der digitalen Mitarbeiterführung erprobt, was State-of-the-Art bei Technologien zur

Effizienzsteigerung von Teams in der Logistik ist.  Auch in Blockveranstaltungen sollen die Auszubildenden Fachkraft Logistik des Logistiknetzes mit der digitalen Technik geschult werden.

An der TH Wildau ist man davon überzeugt, dass dort wo es heute in großen Arbeitsumgebungen oft schwer ist, die Übersicht über alles zu behalten und Teams zu koordinieren, digitale Werkzeuge wie FORMATION für Abhilfe sorgen werden.

Philipp Stelzer von FORMATION: „Der Ansatz ist denkbar einfach. Der Nutzer erhält per App eine interaktive Karte der Arbeitsumgebung. In diesem Fall das Logistic Lab sowie die Außenanlagen der TH Wildau. Hier kann er nun mit dem virtuellen Abbild seiner Arbeitsumgebung interagieren, seinen Aufgaben auf der Karte managen, den Status von Maschinen einsehen und alles finden, was für seine Arbeit relevant ist.“

In Zukunft wird es für das effizientere Arbeiten immer wichtiger, dass Informationen nicht nur innerhalb eines Teams zur Verfügung stehen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Teams in einer Firma reibungslos ausgetauscht werden können. So ermöglichen virtuelle Werkzeuge wie FORMATION, dass beispielsweise Logistikmitarbeiter nun das Facility Management auf einen Schaden am Gebäude aufmerksam machen, indem sie diesen kurz auf der Karte markieren und ein Memo absetzen.

Wichtig ist es aber auch, alle Mitarbeiter auf diese Reise mitzunehmen und durch die fortschreitende Digitalisierung greifbare Mehrwerte für die Belegschaft zu schaffen. Genau hier setzt die neue Lösung im Logistic Lab an.

Prof. Dr. Anselm Fabig und Prof. Dr. Frank Gillert von der TH Wildau: „Für uns ist die Flexibilität und Einfachheit der Lösung von FORMATION entscheidend. Das System funktioniert sowohl in unserem Gebäude, also im Logistic Lab, wie auch auf unseren Außenflächen. Zudem können wir alle vorhanden Tracking- & Positionierungssysteme problemlos an die interaktive Karte anschließen und so ein ganzheitliches Bild erhalten. Zeitgleich können wir so aber auch unseren Studierenden die unterschiedlichen Vor- und Nachteile dieser Technologien ganz praktisch nahebringen.“     

Die nächsten Schritte sind bereits geplant. So werden ganz praktische Demo-Szenarien am Logistik Lab aufgebaut, um  aufzuzeigen, wie digitale Lösungen Prozesse erheblich verbessern können. Nicht zuletzt soll zudem am Einsatz von interaktiven Karten und virtuellen Umgebungen in Kombination mit Ortungstechnologie geforscht werden, um Hygienekonzepte zu entwickeln, die es Unternehmen ermöglichen, Pandemierisiken zu minimieren.

Weitere Informationen zum System von FORMATION erhalten Sie hier: : tryformation.com

Logistikausbildung international

TH Wildau baut zusammen mit Partnern Praxis-Logistiklabor an Deutsch-Kasachischer Universität auf

Logistikausbildung international – TH Wildau baut zusammen mit Partnern Praxis-Logistiklabor an Deutsch-Kasachischer Universität auf

Fit machen für die digitale Logistik der Zukunft: Die Technische Hochschule Wildau baut zusammen mit weiteren Partnerhochschulen ein Praxislabor für die Logistikausbildung an der Deutsch-Kasachischen Universität auf. Ziel ist es, Studierende und in einem weiteren Schritt Unternehmen und ihre Fachkräfte vor Ort, aber auch virtuell auf die zukünftigen Anforderungen der digitalen Logistik vorzubereiten. Auch Studierende der TH Wildau sollen davon zukünftig profitieren. 

An der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) ist die Logistikausbildung ein erfolgreicher Ausbildungsbereich und erst kürzlich konnte die DKU national eine Spitzenpositionerreichen. Die rasante Entwicklung des Logistikgeschehens zwischen Europa und Asien entlang der „Neuen Seidenstraße“ geht einher mit einer größeren Nachfrage an Logistikexperten für die Region. So sollen die neu aufkommenden Wertschöpfungsketten intelligent gesteuert werden. Um diesem Bedarf nachzukommen, bauen die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau), die Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg (Institut für Logistik und Materialflusstechnik) und der Miskolc University aus Ungarn mit Unterstützung des Logistiknetzes Berlin-Brandenburg an der DKU ein Logistiklabor (Logistic Lab 4.0) auf, das nun kurz vor der Fertigstellung steht. 

Logistic Lab 4.0

Ziel des „Logistic Lab 4.0“ ist es, die Grundlage für Ausbildungsformate zu schaffen, Logistikprozesse zu standardisieren und die digitale Transformation der Prozesse zu demonstrieren, zu testen und papierlose Lieferketten aufzubauen. Dafür bedarf es einer Reihe von Verfahren und Technik. Nur so lassen sich  die heutigen Anforderungen an die Logistik 4.0 abbilden und für die Lehre einsetzbar machen. An dieser Stelle setzt das Logistiklabor der DKU an, das dafür mit einem umfangreichen technischen und virtuellen Baukastensystem ausgestattet wird. Damit können praxisnahe und modular aufgebaute Übungseinheiten entwickelt und angeboten werden. Die TH Wildau ist Mitinitiator des Vorhabens und baut zusammen mit Ingenieurinnen und Ingenieuren der Logistik und Telematik der Wildauer Hochschule das Labor hardwareseitig auf. Die Universität Magdeburg integriert Möglichkeiten zur Abbildung virtueller Materialflusssysteme und die ungarischen Partner unterstützen bei den Tools für Simulationen. 

Prof. Frank Gillert und Anselm Fabig von der TH Wildau: „Wir haben mit unseren Partnerhochschulen ein umfangreiches Laborkonzept entwickelt. Dafür ist einiges an Technik aufzubauen und einzurichten. Die Entfernung stellt uns natürlich in der aktuellen Pandemie-Lage vor neue Herausforderungen, da wir aktuell nicht direkt vor Ort alles selbst einrichten können. Aber wir arbeiten eng mit unseren Kolleginnen und Kollegen der DKU zusammen und stimmen uns regelmäßig virtuell ab.“

Gefördert wird das Vorhaben von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Erasmus+.

Zielgruppen gehen über Studierende hinaus

Die Hauptzielgruppe des Labors sind derzeit Studierende der DKU. Pro Jahrgang sind dies aktuell bis zu 40 Studentinnen und Studenten an der Universität in Almaty. Darüber hinaus werden als Zielgruppen im Bereich der Weiterbildung Alumni der DKU und kasachische Unternehmen angesprochen, die ihr Wissen mit Blick auf die  rasante Entwicklung der Logistikwelt vertiefen möchten. 

Dipl.-Kfm. Michael Müller von der TH Wildau: „Uns haben bereits schon deutsche Unternehmen angefragt, die Führungskräftenachwuchs in der Region zum Aufbau neuer Logistikstandorte und Servicestrukturen suchen. Sie benötigen nicht nur das regionale Wissen zu den Rahmenbedingungen, sondern auch das Handwerkzeug für modernes Supply Chain Management.“

Auch Studierende der TH Wildau sollen künftig von der langjährigen Kooperation stärker profitieren. Die Wildauer Hochschule ist bereits seit 2008 mit der DKU in der gemeinsamen Ausbildung aktiv und war maßgeblich am Aufbau der Logistikausbildung an der DKU beteiligt. Bisher kamen überwiegend Studierende der DKU nach Deutschland. Zukünftig sollen noch mehr Studierende unter anderem der Studiengänge Logistik, Telematik, Luftfahrttechnik und Wirtschaftsingenieurwesen nach Almaty reisen und dort interdisziplinär mit Kommilitoninnen und Kommilitonen Praxis-Module absolvieren. Sogar gemeinsame Prüfungen vor Ort werden durchgeführt. Gleichzeitig können die Studierenden erste internationale Erfahrungen im Studium sammeln. Auch hier bremst die Corona-Pandemie im Moment, aber alle Beteiligten hoffen, vielleicht zum Endes des Jahres den Austausch vor Ort wieder intensivieren zu können. Bis dahin wird vorrangig das E-Learning fokussiert.

Koordiniert wird das Vorhaben seitens der TH Wildau von den Professoren Anselm Fabig (Telematik), Frank Gillert und Jens Wollenweber (beide Logistik) sowie dem Logistiklabor-Experten und Leiter der LNBB-Geschäftsstelle Michael Müller. 

REINERT LOGISTICS ist Partner bei Lausitzer Wasserstoff-Kooperation

Unser Netzwerkmitglied Reinert Logistics REINERT LOGISTICS plant in den kommenden Jahren die teilweise Umstellung seiner etwa 600 Transportfahrzeuge umfassenden Flotte auf einen CO2-freien Antrieb. Dabei steht grüner Wasserstoff als Treibstoff im Fokus, den die LEAG in einer ersten Stufe in einer eigenen Elektrolyse-Anlage am Standort Cottbus herstellen will.

„REINERT LOGISTICS ist einer der umweltfreundlichsten Logistiker Deutschlands“, betont Geschäftsführer René Reinert. „Die Projektpartnerschaft ist für uns ein logischer Schritt, um unserer führenden Rolle in der nachhaltigen Logistik und unserer WE GO GREEN© Strategie gerecht zu werden. Wir freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Projektumsetzung.“

„Wir freuen uns, dass wir mit REINERT LOGISTICS einen starken und innovativen Partner mit ins Boot bekommen, dessen Aktionsradius und Bekanntheit weit über die Lausitz hinausreicht“, sagt Frank Mehlow, Leiter Strategische Geschäftsfeldförderung bei der LEAG.

„Das ist auch ein Signal an andere Akteure in Sachen Wasserstroff-Mobilität, sich über unser Projekt zu informieren und es als Chance zu erkennen, die regional vorhandenen Kompetenzen und Synergien sinnvoll und gemeinsam zu nutzen. Zusammen können wir hier einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Strukturentwicklung der Lausitz leisten.“

https://www.leag.de/de/news/details/reinert-logistics-ist-partner-bei-lausitzer-wasserstoff-kooperation/

Corona-Impfstoff in Brandenburg wird von unserem Mitgliedsunternehmen UNITAX verteilt

UNITAX wird Impfstoff in Brandenburg verteilen

Die UNITAX-Pharmalogistik GmbH wird Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Impfzentren im Land Brandenburg mit dem COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizerbeliefern. Ein entsprechender Vertrag mit dem Land Brandenburg wurde am 10. Dezember unterzeichnet.

Die ersten Brandenburger Impfzentren entstehen zurzeit in Potsdam und Cottbus, ab Januar sollen weitere neun Impfzentren im ganzen Landesgebiet hinzukommen. 

UNITAX wird den Impfstoff von BioNTech/Pfizer verteilen, der aktuell bei -75°C gelagert und gekühlt transportiert werden muss. „Temperaturgeführte Lagerung und Transporte nach der GDP-Guideline gehören bei uns zum Standardangebot“, erläutert André Reich, geschäftsführender Gesellschafter von UNITAX. „Wegen der besonderen Anforderungen an die Impfstoff-Logistik haben wir bereits in weiteres Kühlequipment investiert.“ UNITAX beliefert von den Standorten Schönefeld, Großbeeren und Nürnberg aus täglich Apotheken, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland mit Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Wir gratulieren: Brandenburger Innovationspreis 2020 geht an unser Mitgliedsunternehmen nxtbase GmbH

Minister Steinbach zeichnete das Unternehmen am 12.11.2020 bei der virtuellen Clusterkonferenz „Metall“ aus

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat die ABB Automation GmbH, Kjellberg Finsterwalde und nxtbase GmbH  mit dem Brandenburger Innovationspreis „Metall“ ausgezeichnet. Die Unternehmen teilen sich das Preisgeld von 10.000 Euro zu gleichen Teilen. Bereits zum siebten Mal richtete das brandenburgische Wirtschaftsministerium diesen Wettbewerb aus. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury aus Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft des Clusters Metall ausgewählt. Zum ersten Mal wurde auf Wunsch der Jurymitglieder ein nicht dotierter „Sonderpreis der Jury“ an das Ingenieurbüro für Konstruktion und Engineering in Plattenburg vergeben. Das Ingenieurbüro hatte eine sogenannte nicht-technische Innovation für die berufliche Bildung vorgestellt und die Jury mit diesem Engagement überzeugt.

„Die Innovationskraft unserer märkischen Unternehmen wird auch durch die Corona-Pandemie nicht geschmälert. Ganz im Gegenteil. Das zeigen unsere drei Preisträger im Cluster Metall, in diesem Jahr noch ergänzt um den erstmalig vergebenen Sonderpreis der Jury. Die Ideen und Patente haben einmal mehr Strahlkraft über Brandenburg hinaus und basieren teilweise auf nur in unserem Land vorhandener Expertise. Sie zeigen, dass Brandenburg ein guter Standort ist für kluge Köpfe, um hier ihre Ideen zu entwickeln. Das ist ein toller Erfolg für die Unternehmen, aber auch für die Brandenburger Metallbranche“, betonte Minister Steinbach bei der Preisverleihung im Rahmen der virtuellen Clusterkonferenz „Metall“.

Text- und Bildquelle: https://brandenburger-innovationspreis.de/2020/11/12/preistraeger-metall-2/

Agilität ist ein Erfolgsfaktor - erste Umfrage zu Agilität in den Schwerpunktbereichen Produktion und Logistik

Einladung zur Umfrage mit direkten Zugang zu den erarbeiteten Handlungsempfehlungen für Teilnehmende!

Die COVID-19 Pandemie hat gezeigt, dass Agilität einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Krisenbewältigung darstellen kann. Agilität ist in allen Unternehmen ganz individuell ausgeprägt und umgesetzt. Für die Bewältigung von zukünftigen Krisen ist es daher essenziell, Agilität noch besser zu verstehen, um Best Practices abzuleiten und Handlungsempfehlungen geben zu können.

In Kooperation mit dem LogistikNetz Berlin-Brandenburg führt die CovIQ GmbH eine kurze Umfrage zu den Auswirkungen der ersten Welle der COVID-19 Pandemie durch. Unternehmen verschiedener Branchen werden dazu befragt, wie agil sie auf die Pandemie reagiert haben. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in einen Report über Handlungsempfehlungen in Krisensituationen für Politik und Unternehmen ein, der allen Teilnehmenden der Umfrage zugestellt wird.

Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten und ist unter https://www.survio.com/survey/d/erfolgsfaktor-agilitaet erreichbar.

Mobile Digitalisierung für die Industrie und Dienstleistungsbereiche

Das LNBB-Mitglied avado stellt dem Markt mit seinem führenden mobilen Managementsystem ServiceFlexx ein allumfassendes Tool zur Verwaltung, Steuerung und rechtssicherer Dokumentation von Wartungs-, Ausführungs- und Kontrollprozessen zur Verfügung.

Das System ist seit 2008 auf dem deutschen Markt verfügbar und heute erfolgreich in seiner Version 4.0 hundertfach in der Anwendung (Verwaltung, Steuerung und rechtssicherer Dokumentation von Wartungs-, Ausführungs- und Kontrollprozessen, z.B. von Mitarbeitern, Immobilien, Verkehrssicherungen, Maschinen- und Anlagen, Werkzeugzentren, Transportbändern, Transportmittel, LKW, Planensattel, Tieflader, etc.).

ServiceFlexx bietet u.a. folgende Funktionalitäten und damit verbundene Vorteile:

  • Mobiles Auftragsmanagement / Wartungsmanagement
  • Mobiles Mangel- und Störungsmanagement
  • Mobile Verkehrssicherungskontrollen
  • Zeiterfassungen (mobil + stationär)
  • Mobile Fotodokumentationen + Unterschriften
  • Standortnachweise für alle Prozesse + Text in Sprache
  • Allumfassende rechtssichere / gerichtsfeste Dokumentatione

Die avado ServiceFlexx GmbH gehört zur avado Group mit Sitz in Strausberg. Über 40 qualifizierte Mitarbeiter arbeiten unter einem Dach in einem IT-Systemhaus.

Mit Partnern wie Vodafone, Samsung oder der TH Wildau profitiert avado von einer breit ausgelegten Erfahrungs- und Vertriebsstruktur.

Das Unternehmen avado betreut seit 1990 Kunden in ganz Deutschland und blickt somit auf eine Vielzahl langjähriger, vertrauensvoller Kundenbeziehungen und Markterfahrungen zurück.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne

ZIM Netzwerk "Multi Sensor Services for Intralogistics (MuSIC)“ gestartet

Kooperationspartner SIBB e.V. übernimmt das Netzwerkmanagement

MuSIC versteht sich als Netzwerk effektiver, effizienter, ressourcenschonender und intelligenter Lagerlogistiksysteme mit innovativen und leistungsfähigen Partnern aus Wissenschaft und Industrie mit Expertise in

  •  Sensorik und IoT
  • Datenverarbeitung und Mustererkennung
  • Kommunikationstechnologien
  • modernen AR/VR-Technologien
  • IT-Sicherheit

Ziel ist es, als branchenübergreifendes Kompetenzcluster Lagerlogistiklösungen und technische Innovationen in der Region Berlin und Brandenburg zu entwickeln, die skalierbar und dann auch weltweit anwendbar sind. Haben Sie in Ihrer Intralogistik–Umgebung Bedarf an neuen Prozessen, am Einsatz neuartiger Sensoren oder neuen Hardware/Komponenten? Die Unternehmen des Netzwerkes MuSIC können einzelne Projekte/Piloten in Ihrer Umgebung aufsetzen und durch Fördermaßnahmen des BMWi begleiten/abdecken.

Das ZIM-Netzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Informationen unter: https://www.sibb.de/zim-music

UNITAX baut Betäubungsmittellogistik aus

Spatenstich in Brandenburg

Den Baubeginn eines Betäubungsmittellagers feierte die Geschäftsführung der UNITAX-Pharmalogistik GmbH am 01. Oktober 2020 mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Im Januar 2021 soll das neue Lager in Betrieb gehen und auf einer Fläche von 800 Quadratmetern Platz für bis zu 1.800 Paletten bieten. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 750.000 Euro, davon entfallen 265.000 Euro auf die Hochsicherheits- und Klimatechnik.

UNITAX betreibt bereits seit 2013 ein 500 Quadratmeter großes Betäubungsmittellager in Brandenburg. Grund für ein zweites BtM-Lager und die mit insgesamt 1.300 Quadratmetern mehr als verdoppelte Lagerkapazität ist die steigende Nachfrage nach professionellen Logistiklösungen, insbesondere für Medizinal-Cannabis.

Für den Transport, die Lagerung und Logistik von Betäubungsmitteln gelten hohe Auflagen: Pharmalogistiker müssen nach der Good Distribution Practice (GDP) und – sofern auch Mehrwertleistungen wie Konfektionierung und Verpackung erbracht werden sollen – nach der Good Manufacturing Practice (GMP) zertifiziert sein. „Es gibt nur wenige Anbieter auf dem Markt, die wie wir alle Auflagen erfüllen“, erklärt Grit Jedamzik, COO bei UNITAX. „Dementsprechend erhalten wir sehr viele Anfragen. Mit der Kapazitätserweiterung tragen wir der hohen Nachfrage Rechnung.“

Bereits im Februar hatte UNITAX ein 10.000 Quadratmeter großes Pharmalager vom Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg für die Logistik von Arzneimitteln zertifizieren lassen; insgesamt bietet UNITAX in Brandenburg über 30.000 Quadratmeter qualifizierte Pharmalogistik-Fläche.

Weitere Informationen unter: www.unitax-berlin.de

Infos aus der AG Citylogistik

Akteure & Aktivitäten in der Hauptstadtregion

Auf Initiative des BdKEP und des LNBB wurden im länderübergreifenden Arbeitskreis Citylogistik Akteure & Aktivitäten in der Hauptstadtregion zusammengetragen. Auf der Online Plattform Graph Commons - ein Tool für Mapping, Analyse und Veröffentlichung von Datennetzen - existiert seitdem eine Übersicht , die sich stetig erweitert und verändert. Diese Übersicht ist ein gemeinsames Projekt mit der AG Citylogistik Berlin Brandenburg - spannend, wie viele Projekte und Verbindungen inzwischen bestehen.

In unserem länderübergreifenden Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik ist die Logistik ein Handlungsfeld, d.h. wir beschäftigen uns mit Innovationen bzw. Projektinitiierungen in jeglichen Bereichen rund um die Logistik. Dazu gab es auch schon in der Vergangenheit Netzwerkformate wie das Logistikfrühstück, meist in enger Zusammenarbeit mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg.

Da das Thema Citylogistik eine immer größere Relevanz erfährt, haben wir uns Ende 2018 entschlossen mit unseren engen Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Verbänden eine Arbeitsgemeinschaft zur Citylogistik ins Leben zu rufen. Wir kommen hierbei alle zwei bis drei Monate zusammen und diskutieren verschiedene Lösungsansätze, mit dem Ziel diese schlussendlich auch umzusetzen. 

Dezimeter genaue 3D-Indoor Lokalisierung für die gesamte Supply-Chain.

Damit unter anderem zukünftige Logistiker/-innen und Logistiker diese Technologien kennenlernen und mit ihnen umgehen können, rüsten die Logistik-Praxislabore der Technischen Hochschule Wildau für die Lehre auf. Im August wurde der TH Wildau von der navtec Remoto GmbH ein technisches Demo-Kit übergeben, das auch in internationalen DAAD-Kooperationsprojekten der Hochschule zum Einsatz kommen soll.

Am 19. August 2020 wurde der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) von der navtec Remoto GmbH, die auch eng mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg zusammenarbeitet, ein technisches Demo-Kit zur Indoor Lokalisation für die weitere Modernisierung der Logistik-Ausbildung an der TH Wildau geliefert und installiert. Der Einsatz in der Lehre soll sowohl in den Logistik-Praxislaboren als auch in internationalen DAAD-Kooperationsprojekten der TH Wildau in den Logistik-Praxislaboren von Partnerhochschulen in GTU (Georgien), DKU (Kasachstan) und HCT (Abu Dhabi) eingesetzt werden.

Mit dem neuen Kit werden Prozesse in der Supply Chain u.a. in der Warehouse-Logistik mittels Indoor Lokalisation als Demonstration unterstützt. Die Bediener, in diesem Falle die Studierenden, können mit dieser Technik komplette Ortungs- und Steuerungsvorgänge kennenlernen und in die Praxis umsetzten.

Ein weiterer Einsatzbereich des Technik-Kits könnte die mobile Anwendung bei

• saisonalen Absatzschwankungen,
• Event- und Großveranstaltungen,
• Hilfseinätzen nach Unfällen und Katastrophen
• sowie Pandemiefällen

sein. Der große Vorteil des Systems ist die Unabhängigkeit von GNSS Satelliten und die Anwendung in geschlossenen Räumen. Eine Lösung dazu ist bereits in der Umsetzung und wird gemeinsam von navtec und der TH Wildau mit Tests in den Laboren der Hochschule sowie International begleitet.

AUGMENTED REALITY hält Einzug in die Praxislabore Logistik

Workshops: Train the trainer für LNBB Mitglieder

Am 17. Juni wurde von unserem LNBB Mitglied nxtBase technologies GmbH der Technischen Hochschule Wildau ein technisches Demo–Kit zur Augmented Reality für die weitere Modernisierung der Logistik-Ausbildung übergeben. Der Einsatz in der Lehre soll sowohl im AutoID Labor der Hochschule als auch in den internationalen DAAD Projekten in den Praxislaboren Logistik in Georgien, Kasachstan und Abu Dhabi eingesetzt werden (siehe u.a. gclc.info).

Mit diesem Kit lassen sich Prozesse in der Warehouse-Logistik mittels einer Augmented-Reality-Brille ansteuern. Die Bediener sind mit dieser Technik in der Lage, die kompletten Lagervorgänge - geführt durch Augmented Reality und gesteuert durch Spracheingabe - durchzuführen und automatisch zu buchen. Alle notwendigen Informationen zu den Aufträgen und Prozessen werden dem Bediener durch die Brille im direkten Sichtfeld angezeigt.

Ein weiterer Einsatzbereich des Kits bei  der mobilen Instandhaltung, wie die Wartung von Maschinen, Anlagen und Objekten, ist in der Umsetzung und wird gemeinsam von nxtBase und TH Wildau mit Tests in den Laboren der TH begleitet.

Weitere Infos zu den Systemen finden Sie:

https://nxtbase.io/ar-arbeitsanweisungen

LNBB Vorstand informiert

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, die Krise hat uns alle fest im Griff. Die Wirtschaft und alle gesellschaftlichen Bereiche. Obgleich diese einmalige Zäsur alle trifft, gibt es doch viele Unterschiede. Ich beispielsweise muss mich mit den Tücken der Online Lehre im Home Office herumschlagen. Darüber zu lamentieren wäre zynisch. Anders sieht es in vielen Bereichen der Wirtschaft aus, ob Selbstständige oder Unternehmen. Hier gibt es jene die durch Stillstand in ihrer Existenz gefährdet sind, solche die genug zu tun hätten, wenn es die Fachkräfte gäbe und zuletzt die Gruppe die viel zu viel tun hat. Dieses gilt so auch für Sie, unsere Mitgliederinnen und Mitglieder. Das LNBB versucht zurzeit in bilateralen Gesprächen mit Ihnen und enger Abstimmung mit dem Cluster VML Bedarfe zu erkennen und Hilfestellung zu geben. Die gewohnte Netzwerkarbeit ruht naturgemäß. Wir bitten alle Mitgliedsunternehmen auf uns zu zukommen. Wir sind da, auch wenn wir nicht gewohnter Weise über Newsletter und andere Kanäle kommunizieren. Ich wünsche allen die Krise wirtschaftlich meistern zu können und natürlich Gesundheit!

Viele Grüße Ihr Frank Gillert

Versorgungssicherheit in der Krise

Aktuelle Infos der Wirtschaftsförderung Berlin/Brandenburg:

Das Thema Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medizin ist in aller Munde. Logistikerinnen und Logistiker auf der ganzen Welt sorgen derzeit dafür, dass dies sichergestellt ist. Die Herausforderungen, vor die Beschäftigte im Handel und in der Warenlogistik dabei gestellt werden, sind erheblich. Der Vorsitzende des LNBB, Herr Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert hat zu diesen Themen bereits mehrere Interviews geben. Hier der Link zu den aktuellen Statement:

Initiative "jobsNow" und Arbeitnehmerüberlassung

Aktuelle Maßnahmen der Brandenburger Agenturen für Arbeit und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die Brandenburger Agenturen für Arbeit haben eine Initiative „jobsNow“ gestartet.

Diese soll helfen, in diesen Tagen Arbeits- und Fachkräfte suchende Unternehmen sowie Arbeitsuchende auf kurzen Wegen unbürokratisch zusammenzubringen. Die Unternehmen können sich per E-Mail an die Arbeitsagenturen wenden.

https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.662851.de

Unternehmen können sich unter Berücksichtigung von § 1 Absatz 3 Nummer 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) gegenseitig einfach temporär Beschäftigte zur Unterstützung verleihen. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Nachfragen zur Erleichterungen bei der Arbeitnehmerüberlassung im Hinblick auf die Corona-Krise bei uns.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat der Bundesagentur für Arbeit mitgeteilt, dass Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise auf die in § 1 Absatz 3 Nummer 2a AÜG enthaltene Ausnahme zurückgreifen können. Nach Auffassung des Ministeriums liegen die Voraussetzungen der nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung in den aktuellen Bedarfsfällen grundsätzlich vor:

- Der Anlass für die Überlassung ist kurzfristig und unvorhersehbar (aktuelle Krisensituation) eingetreten
  (Umfasst wird z. B. Personalengpass beim Entleiher oder Arbeitsausfall beim Verleiher),

- der Arbeitgeber hat nicht die Absicht, dauerhaft als Verleiher tätig zu sein und

- die einzelne Überlassung erfolgt zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation.


Das BMAS hat dazu angekündigt, in Kürze eine FAQ-Liste auf seiner Homepage einzustellen.