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Aktuelles

Wir gratulieren: Brandenburger Innovationspreis 2020 geht an unser Mitgliedsunternehmen nxtbase GmbH

Minister Steinbach zeichnete das Unternehmen am 12.11.2020 bei der virtuellen Clusterkonferenz „Metall“ aus

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat die ABB Automation GmbH, Kjellberg Finsterwalde und nxtbase GmbH  mit dem Brandenburger Innovationspreis „Metall“ ausgezeichnet. Die Unternehmen teilen sich das Preisgeld von 10.000 Euro zu gleichen Teilen. Bereits zum siebten Mal richtete das brandenburgische Wirtschaftsministerium diesen Wettbewerb aus. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury aus Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft des Clusters Metall ausgewählt. Zum ersten Mal wurde auf Wunsch der Jurymitglieder ein nicht dotierter „Sonderpreis der Jury“ an das Ingenieurbüro für Konstruktion und Engineering in Plattenburg vergeben. Das Ingenieurbüro hatte eine sogenannte nicht-technische Innovation für die berufliche Bildung vorgestellt und die Jury mit diesem Engagement überzeugt.

„Die Innovationskraft unserer märkischen Unternehmen wird auch durch die Corona-Pandemie nicht geschmälert. Ganz im Gegenteil. Das zeigen unsere drei Preisträger im Cluster Metall, in diesem Jahr noch ergänzt um den erstmalig vergebenen Sonderpreis der Jury. Die Ideen und Patente haben einmal mehr Strahlkraft über Brandenburg hinaus und basieren teilweise auf nur in unserem Land vorhandener Expertise. Sie zeigen, dass Brandenburg ein guter Standort ist für kluge Köpfe, um hier ihre Ideen zu entwickeln. Das ist ein toller Erfolg für die Unternehmen, aber auch für die Brandenburger Metallbranche“, betonte Minister Steinbach bei der Preisverleihung im Rahmen der virtuellen Clusterkonferenz „Metall“.

Text- und Bildquelle: https://brandenburger-innovationspreis.de/2020/11/12/preistraeger-metall-2/

Agilität ist ein Erfolgsfaktor - erste Umfrage zu Agilität in den Schwerpunktbereichen Produktion und Logistik

Einladung zur Umfrage mit direkten Zugang zu den erarbeiteten Handlungsempfehlungen für Teilnehmende!

Die COVID-19 Pandemie hat gezeigt, dass Agilität einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Krisenbewältigung darstellen kann. Agilität ist in allen Unternehmen ganz individuell ausgeprägt und umgesetzt. Für die Bewältigung von zukünftigen Krisen ist es daher essenziell, Agilität noch besser zu verstehen, um Best Practices abzuleiten und Handlungsempfehlungen geben zu können.

In Kooperation mit dem LogistikNetz Berlin-Brandenburg führt die CovIQ GmbH eine kurze Umfrage zu den Auswirkungen der ersten Welle der COVID-19 Pandemie durch. Unternehmen verschiedener Branchen werden dazu befragt, wie agil sie auf die Pandemie reagiert haben. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in einen Report über Handlungsempfehlungen in Krisensituationen für Politik und Unternehmen ein, der allen Teilnehmenden der Umfrage zugestellt wird.

Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten und ist unter https://www.survio.com/survey/d/erfolgsfaktor-agilitaet erreichbar.

Mobile Digitalisierung für die Industrie und Dienstleistungsbereiche

Das LNBB-Mitglied avado stellt dem Markt mit seinem führenden mobilen Managementsystem ServiceFlexx ein allumfassendes Tool zur Verwaltung, Steuerung und rechtssicherer Dokumentation von Wartungs-, Ausführungs- und Kontrollprozessen zur Verfügung.

Das System ist seit 2008 auf dem deutschen Markt verfügbar und heute erfolgreich in seiner Version 4.0 hundertfach in der Anwendung (Verwaltung, Steuerung und rechtssicherer Dokumentation von Wartungs-, Ausführungs- und Kontrollprozessen, z.B. von Mitarbeitern, Immobilien, Verkehrssicherungen, Maschinen- und Anlagen, Werkzeugzentren, Transportbändern, Transportmittel, LKW, Planensattel, Tieflader, etc.).

ServiceFlexx bietet u.a. folgende Funktionalitäten und damit verbundene Vorteile:

  • Mobiles Auftragsmanagement / Wartungsmanagement
  • Mobiles Mangel- und Störungsmanagement
  • Mobile Verkehrssicherungskontrollen
  • Zeiterfassungen (mobil + stationär)
  • Mobile Fotodokumentationen + Unterschriften
  • Standortnachweise für alle Prozesse + Text in Sprache
  • Allumfassende rechtssichere / gerichtsfeste Dokumentatione

Die avado ServiceFlexx GmbH gehört zur avado Group mit Sitz in Strausberg. Über 40 qualifizierte Mitarbeiter arbeiten unter einem Dach in einem IT-Systemhaus.

Mit Partnern wie Vodafone, Samsung oder der TH Wildau profitiert avado von einer breit ausgelegten Erfahrungs- und Vertriebsstruktur.

Das Unternehmen avado betreut seit 1990 Kunden in ganz Deutschland und blickt somit auf eine Vielzahl langjähriger, vertrauensvoller Kundenbeziehungen und Markterfahrungen zurück.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne

ZIM Netzwerk "Multi Sensor Services for Intralogistics (MuSIC)“ gestartet

Kooperationspartner SIBB e.V. übernimmt das Netzwerkmanagement

MuSIC versteht sich als Netzwerk effektiver, effizienter, ressourcenschonender und intelligenter Lagerlogistiksysteme mit innovativen und leistungsfähigen Partnern aus Wissenschaft und Industrie mit Expertise in

  •  Sensorik und IoT
  • Datenverarbeitung und Mustererkennung
  • Kommunikationstechnologien
  • modernen AR/VR-Technologien
  • IT-Sicherheit

Ziel ist es, als branchenübergreifendes Kompetenzcluster Lagerlogistiklösungen und technische Innovationen in der Region Berlin und Brandenburg zu entwickeln, die skalierbar und dann auch weltweit anwendbar sind. Haben Sie in Ihrer Intralogistik–Umgebung Bedarf an neuen Prozessen, am Einsatz neuartiger Sensoren oder neuen Hardware/Komponenten? Die Unternehmen des Netzwerkes MuSIC können einzelne Projekte/Piloten in Ihrer Umgebung aufsetzen und durch Fördermaßnahmen des BMWi begleiten/abdecken.

Das ZIM-Netzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Informationen unter: https://www.sibb.de/zim-music

UNITAX baut Betäubungsmittellogistik aus

Spatenstich in Brandenburg

Den Baubeginn eines Betäubungsmittellagers feierte die Geschäftsführung der UNITAX-Pharmalogistik GmbH am 01. Oktober 2020 mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Im Januar 2021 soll das neue Lager in Betrieb gehen und auf einer Fläche von 800 Quadratmetern Platz für bis zu 1.800 Paletten bieten. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 750.000 Euro, davon entfallen 265.000 Euro auf die Hochsicherheits- und Klimatechnik.

UNITAX betreibt bereits seit 2013 ein 500 Quadratmeter großes Betäubungsmittellager in Brandenburg. Grund für ein zweites BtM-Lager und die mit insgesamt 1.300 Quadratmetern mehr als verdoppelte Lagerkapazität ist die steigende Nachfrage nach professionellen Logistiklösungen, insbesondere für Medizinal-Cannabis.

Für den Transport, die Lagerung und Logistik von Betäubungsmitteln gelten hohe Auflagen: Pharmalogistiker müssen nach der Good Distribution Practice (GDP) und – sofern auch Mehrwertleistungen wie Konfektionierung und Verpackung erbracht werden sollen – nach der Good Manufacturing Practice (GMP) zertifiziert sein. „Es gibt nur wenige Anbieter auf dem Markt, die wie wir alle Auflagen erfüllen“, erklärt Grit Jedamzik, COO bei UNITAX. „Dementsprechend erhalten wir sehr viele Anfragen. Mit der Kapazitätserweiterung tragen wir der hohen Nachfrage Rechnung.“

Bereits im Februar hatte UNITAX ein 10.000 Quadratmeter großes Pharmalager vom Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg für die Logistik von Arzneimitteln zertifizieren lassen; insgesamt bietet UNITAX in Brandenburg über 30.000 Quadratmeter qualifizierte Pharmalogistik-Fläche.

Weitere Informationen unter: www.unitax-berlin.de

Infos aus der AG Citylogistik

Akteure & Aktivitäten in der Hauptstadtregion

Auf Initiative des BdKEP und des LNBB wurden im länderübergreifenden Arbeitskreis Citylogistik Akteure & Aktivitäten in der Hauptstadtregion zusammengetragen. Auf der Online Plattform Graph Commons - ein Tool für Mapping, Analyse und Veröffentlichung von Datennetzen - existiert seitdem eine Übersicht , die sich stetig erweitert und verändert. Diese Übersicht ist ein gemeinsames Projekt mit der AG Citylogistik Berlin Brandenburg - spannend, wie viele Projekte und Verbindungen inzwischen bestehen.

In unserem länderübergreifenden Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik ist die Logistik ein Handlungsfeld, d.h. wir beschäftigen uns mit Innovationen bzw. Projektinitiierungen in jeglichen Bereichen rund um die Logistik. Dazu gab es auch schon in der Vergangenheit Netzwerkformate wie das Logistikfrühstück, meist in enger Zusammenarbeit mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg.

Da das Thema Citylogistik eine immer größere Relevanz erfährt, haben wir uns Ende 2018 entschlossen mit unseren engen Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Verbänden eine Arbeitsgemeinschaft zur Citylogistik ins Leben zu rufen. Wir kommen hierbei alle zwei bis drei Monate zusammen und diskutieren verschiedene Lösungsansätze, mit dem Ziel diese schlussendlich auch umzusetzen. 

Dezimeter genaue 3D-Indoor Lokalisierung für die gesamte Supply-Chain.

Damit unter anderem zukünftige Logistiker/-innen und Logistiker diese Technologien kennenlernen und mit ihnen umgehen können, rüsten die Logistik-Praxislabore der Technischen Hochschule Wildau für die Lehre auf. Im August wurde der TH Wildau von der navtec Remoto GmbH ein technisches Demo-Kit übergeben, das auch in internationalen DAAD-Kooperationsprojekten der Hochschule zum Einsatz kommen soll.

Am 19. August 2020 wurde der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) von der navtec Remoto GmbH, die auch eng mit dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg zusammenarbeitet, ein technisches Demo-Kit zur Indoor Lokalisation für die weitere Modernisierung der Logistik-Ausbildung an der TH Wildau geliefert und installiert. Der Einsatz in der Lehre soll sowohl in den Logistik-Praxislaboren als auch in internationalen DAAD-Kooperationsprojekten der TH Wildau in den Logistik-Praxislaboren von Partnerhochschulen in GTU (Georgien), DKU (Kasachstan) und HCT (Abu Dhabi) eingesetzt werden.

Mit dem neuen Kit werden Prozesse in der Supply Chain u.a. in der Warehouse-Logistik mittels Indoor Lokalisation als Demonstration unterstützt. Die Bediener, in diesem Falle die Studierenden, können mit dieser Technik komplette Ortungs- und Steuerungsvorgänge kennenlernen und in die Praxis umsetzten.

Ein weiterer Einsatzbereich des Technik-Kits könnte die mobile Anwendung bei

• saisonalen Absatzschwankungen,
• Event- und Großveranstaltungen,
• Hilfseinätzen nach Unfällen und Katastrophen
• sowie Pandemiefällen

sein. Der große Vorteil des Systems ist die Unabhängigkeit von GNSS Satelliten und die Anwendung in geschlossenen Räumen. Eine Lösung dazu ist bereits in der Umsetzung und wird gemeinsam von navtec und der TH Wildau mit Tests in den Laboren der Hochschule sowie International begleitet.

AUGMENTED REALITY hält Einzug in die Praxislabore Logistik

Workshops: Train the trainer für LNBB Mitglieder

Am 17. Juni wurde von unserem LNBB Mitglied nxtBase technologies GmbH der Technischen Hochschule Wildau ein technisches Demo–Kit zur Augmented Reality für die weitere Modernisierung der Logistik-Ausbildung übergeben. Der Einsatz in der Lehre soll sowohl im AutoID Labor der Hochschule als auch in den internationalen DAAD Projekten in den Praxislaboren Logistik in Georgien, Kasachstan und Abu Dhabi eingesetzt werden (siehe u.a. gclc.info).

Mit diesem Kit lassen sich Prozesse in der Warehouse-Logistik mittels einer Augmented-Reality-Brille ansteuern. Die Bediener sind mit dieser Technik in der Lage, die kompletten Lagervorgänge - geführt durch Augmented Reality und gesteuert durch Spracheingabe - durchzuführen und automatisch zu buchen. Alle notwendigen Informationen zu den Aufträgen und Prozessen werden dem Bediener durch die Brille im direkten Sichtfeld angezeigt.

Ein weiterer Einsatzbereich des Kits bei  der mobilen Instandhaltung, wie die Wartung von Maschinen, Anlagen und Objekten, ist in der Umsetzung und wird gemeinsam von nxtBase und TH Wildau mit Tests in den Laboren der TH begleitet.

Weitere Infos zu den Systemen finden Sie:

https://nxtbase.io/ar-arbeitsanweisungen

LNBB Vorstand informiert

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, die Krise hat uns alle fest im Griff. Die Wirtschaft und alle gesellschaftlichen Bereiche. Obgleich diese einmalige Zäsur alle trifft, gibt es doch viele Unterschiede. Ich beispielsweise muss mich mit den Tücken der Online Lehre im Home Office herumschlagen. Darüber zu lamentieren wäre zynisch. Anders sieht es in vielen Bereichen der Wirtschaft aus, ob Selbstständige oder Unternehmen. Hier gibt es jene die durch Stillstand in ihrer Existenz gefährdet sind, solche die genug zu tun hätten, wenn es die Fachkräfte gäbe und zuletzt die Gruppe die viel zu viel tun hat. Dieses gilt so auch für Sie, unsere Mitgliederinnen und Mitglieder. Das LNBB versucht zurzeit in bilateralen Gesprächen mit Ihnen und enger Abstimmung mit dem Cluster VML Bedarfe zu erkennen und Hilfestellung zu geben. Die gewohnte Netzwerkarbeit ruht naturgemäß. Wir bitten alle Mitgliedsunternehmen auf uns zu zukommen. Wir sind da, auch wenn wir nicht gewohnter Weise über Newsletter und andere Kanäle kommunizieren. Ich wünsche allen die Krise wirtschaftlich meistern zu können und natürlich Gesundheit!

Viele Grüße Ihr Frank Gillert

Versorgungssicherheit in der Krise

Aktuelle Infos der Wirtschaftsförderung Berlin/Brandenburg:

Das Thema Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medizin ist in aller Munde. Logistikerinnen und Logistiker auf der ganzen Welt sorgen derzeit dafür, dass dies sichergestellt ist. Die Herausforderungen, vor die Beschäftigte im Handel und in der Warenlogistik dabei gestellt werden, sind erheblich. Der Vorsitzende des LNBB, Herr Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert hat zu diesen Themen bereits mehrere Interviews geben. Hier der Link zu den aktuellen Statement:

Initiative "jobsNow" und Arbeitnehmerüberlassung

Aktuelle Maßnahmen der Brandenburger Agenturen für Arbeit und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die Brandenburger Agenturen für Arbeit haben eine Initiative „jobsNow“ gestartet.

Diese soll helfen, in diesen Tagen Arbeits- und Fachkräfte suchende Unternehmen sowie Arbeitsuchende auf kurzen Wegen unbürokratisch zusammenzubringen. Die Unternehmen können sich per E-Mail an die Arbeitsagenturen wenden.

https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.662851.de

Unternehmen können sich unter Berücksichtigung von § 1 Absatz 3 Nummer 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) gegenseitig einfach temporär Beschäftigte zur Unterstützung verleihen. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Nachfragen zur Erleichterungen bei der Arbeitnehmerüberlassung im Hinblick auf die Corona-Krise bei uns.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat der Bundesagentur für Arbeit mitgeteilt, dass Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise auf die in § 1 Absatz 3 Nummer 2a AÜG enthaltene Ausnahme zurückgreifen können. Nach Auffassung des Ministeriums liegen die Voraussetzungen der nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung in den aktuellen Bedarfsfällen grundsätzlich vor:

- Der Anlass für die Überlassung ist kurzfristig und unvorhersehbar (aktuelle Krisensituation) eingetreten
  (Umfasst wird z. B. Personalengpass beim Entleiher oder Arbeitsausfall beim Verleiher),

- der Arbeitgeber hat nicht die Absicht, dauerhaft als Verleiher tätig zu sein und

- die einzelne Überlassung erfolgt zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation.


Das BMAS hat dazu angekündigt, in Kürze eine FAQ-Liste auf seiner Homepage einzustellen.